RheinEnergie will Ladesäulen im Januar kostenpflichtig machen

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  • By dpache

Der Kölner Energieversorger RheinEnergie hat angekündigt, seine TankE-Ladesäulen ab dem 11. Januar kostenpflichtig zu machen. Aus technischen Gründen wird das neue Tarifmodell aber nicht an allen Ladepunkten gelten. Es ist zudem nicht der erste Versuch der RheinEnergie, auf ein Bezahlmodell umzustellen.

In dem ab 11. Januar geltenden Tarif werden an den AC- und DC-Säulen einheitlich 39 Cent je kWh fällig. Zusätzlich zum Tarif fällt eine „Blockiergebühr” an, die dazu beitragen soll, dass die Säulen nach dem Ladevorgang schnell wieder freigegeben werden. An den AC-Ladern fällt diese Gebühr täglich zwischen 7 und 19 Uhr ab der fünften Stunde Ladezeit an, an den DC-Ladern wird die Gebühr unabhängig von der Tageszeit nach einer Stunde berechnet. Damit unterscheidet sich das Modell der RheinEnergie etwa von der Blockiergebühr bei EnBW, die keine Ausnahme beim AC-Laden über Nacht vorsieht.

Die RheinEnergie betreibt nach eigenen Angaben in Köln derzeit rund 180 Ladestationen mit je zwei Ladepunkten. Das Preismodell wird aber vorerst nur an 55 dieser Ladepunkte gelten, die weiteren 125 Ladepunkte sollen nach und nach umgerüstet werden. Die Ladevorgänge an den TankE-Säulen werden für Ad-hoc-Lader über die gleichnamige App gestartet (oder eine mobile Website). Dort soll der Nutzer nach Scannen des QR-Codes des Ladepunkts die genaue Preisinformation erhalten.

„Wir haben uns mit der Abrechnung an unseren Ladestationen ganz bewusst Zeit gelassen“, sagt Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie, laut der Mitteilung. „Zum einen wollten wir den Bürgerinnen und Bürgern den Umstieg auf Elektroautos so leicht wie möglich machen, während sich unsere Ladeinfrastruktur noch im Aufbau befindet.“ Zum anderen kommt die Technik hinzu, die einen früheren Start offenkundig verhindert hat.

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